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02.12.2019

Am 7.11.2019 fand wieder der jährliche Pferdemarkt in Quirnbach statt. Ursprünglich al s"Hochzeitsmarkt" ins Leben gerufen, spielen heute die Pferde die wichtigere Rolle. Da bei unseren Wanderreitstationen sich auch immer alles ums Pferd dreht, sind wir seit Jahren dort mit einem Stand vertreten. Diese Aufgabe wird auch schon von Anfang an durch unser Gründungsmitglied Gaby Merges vom gleichnamigen Reitbetrieb aus Friedelhausen übernommen. Meistens wird sie dabei aus dem Hunsrück von Beate Lamp unterstützt, die in Weiler bei Monzingen die Wanderreitstation "Unterauerhell" betreibt.

Flyer

 

02.12.2019

Ein freundliches Miteinander und eine Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse anderen Natur-Erholungssuchende ist unverzichtbar. Pferde können Wanderern manchmal Angst machen, genau wie MTB Pferde erschrecken können, darum gilt: „Rücksicht macht Wege breit“

RLP: „Gemäß § 22 Abs.3 des Landeswaldgesetzes von Rheinland-Pfalz ist das Radfahren und Reiten nur auf Wegen erlaubt. Maschinenwege, Rückeschneisen, Gliederungslinien der Betriebsplanung sowie Fußwege und –pfade (auch Singletrails genannt) sind keine Waldwege auf denen geritten oder mit dem Mountainbike gefahren werden darf. Wenn im Zweifelsfall nicht ganz klar ist, ob es sich um einen solchen Waldweg handelt, hat bei Begegnungen der Wanderer Vorrang und der Reiter muss Platz machen bzw. absteigen.“

Henrike Bläsig-Lang

Der König des Westrichs

 

Rittlänge: zw. 15 und 25 km

reine Reitzeit: 3-6 h bei mittlerem Tempo

Schwierigkeitsgrad: hoch

Ansprechpartner: Station Nr. 10                    Camargue Pferdehof Merges Friedelhausen, Gaby Merges

Dieser Ritt ist auch als geführter Ritt möglich und es stehen mehrere Leihpferde zur Verfügung.

 

Rittbeschreibung:

Ihr startet an Station Nr. 10 Camargue Pferdehof Merges. Beginnt euren Ritt nach einem ausgiebigen Frühstück und dem Vorbereiten der Pferde in der entspannten Atmosphäre des Hofes.

Euer Weg führt euch sanft bergan, dem idyllischen Verlauf eines kleinen Bergbachs folgend, durch ein Waldstück, zu einem befestigten Wirtschaftsweg, der euch einen wunderbaren Ausblick nicht nur auf euer Ziel, den Potzberg, sondern auch über weite Teile des Kuseler Musikantenlandes bietet.

Nicht nur aufgrund seiner Höhe von 562 Metern, sondern auch aufgrund seines massiven und stark bewaldeten Erscheinungsbildes erhielt der Potzberg seinen Beinamen „König des Westrichs“ und

zählt zu den auffallendsten Erhebungen der Westpfalz.

Über verschiedene breit angelegte Waldwirtschaftswege erreicht ihr den Gipfel des Potzberges, auf dem sich ein Wildpark sowie der Potzbergturm, ein alter begehbarer Bundeswehrturm befinden.

Pausiert mit euren Pferden im Schatten der Bäume und lasst eure Blicke in die Ferne schweifen. Von hier aus könnt ihr entweder euren weiteren Weg zur Buchwaldhütte, einer bewirtschaften Wanderhütte des Pfälzer Wald Vereins, fortsetzen, dort Essen und dann dem Verlauf des Glans zurück zum Camargue Pferdehof folgen. Oder begebt euch auf eine der vielen ausgezeichneten und gut markierten Rundtouren im erlebnisreichen Waldgelände des Potzberges.

Über den Schützenbrunnen, der ausgewiesenen Gemarkungsgrenze am Dreieckigen Stein und die Ottilienquelle mit ihrem gelben Wasser führt euer Weg dann wieder aus den Tiefen des Potzbergwaldes hinaus und bringt euch talwärts auf von Pferdekoppeln gesäumten Wegen zurück zur Station Nr.10. Eure Wege sind abwechslungsreich und zum größten Teil stark bewaldet, bieten die unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten und setzen deshalb nicht nur gutes Orientierungsvermögen, sondern auch eine, dem Gelände entsprechende Kondition und einen passenden Hufschutz voraus. Belohnt werdet ihr mit einmaligen Ausblicken ins Kuseler Musikantenland und größter Vielfalt an Wegen auf dem nicht umsonst benannten „König des Westrichs“.


 

 

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