In Ergänzung des unbedingt lesenswerten Artikels von Peter van der Gugten auf Seite 21 des Juni-Heftes - der Pflichtlektüre für jeden Rittführer und Reiter sein sollte - erscheinen hier noch weitere Bilder zum vorsichtigen Herantasten an eine rutschige Holzbrücke. Nach Inspektion des Baches, der sich als tief und sumpfig herausstellte, wurde beschlossen, der Brücke den Vorzug zu geben. Wie der Autor betont, sollte sie zügig überschritten werden. Auch hier gilt: wer in guten Zeiten öfter mal freiwillig übt, kann im Ernstfall solch eine Hürde schaffen. (Text und Fotos: Nina Binder; im Bild: Birgit Groth und Anwar)

 


 

 

 

Orientieren, Beobachten, Wahrnehmen: Geistesgegenwart ist notwendig, wenn man mit Pferden unterwegs ist.

Im Bild eine lange Bahnbrücke mit viel Auto- und Fahrradverkehr. Bei jungen Pferden kann es auch mal sinnvoll sein, den Streifen hinter der
Leitplanke zu wählen, vorausgesetzt es sind dort keine Fußgänger oder Radler unterwegs.

 

Achtet auf Baumaßnahmen in eurer Kommune: Der Wegfall einer Brücke über einen Fluss oder eine Bahnlinie kann die erhebliche Einschränkung eures Reitgebietes zur Folge haben. Hier kann ein VFD-Regionalverband tätig werden, weil es in bestimmten Bereichen Gestaltungs- und Einspruchsrechte für Anlieger gibt. Mancherorts werden Brücken neu gebaut. Pferdefreundliche Gemeinden sind guten Ideen zugänglich, beispielsweise Michendorf. Hier wurde eine Brücke über die B2 mit extra hohen Geländern gebaut. Dennoch überquert man sie oft zu Fuß. Die Seitenwände sind jedoch 1,90 Meter hoch. Es ist immer einen Versuch wert, die Möglichkeiten für solch ein Bauwerk im eigenen Landkreis prüfen zu lassen.

Hast du ein exemplarisches Erlebnis, dessen Bewältigung von allgemeinem Interesse ist? Wenn ja, schicke es samt Text und Illustration an den Landesverband, der die Veröffentlichung koordiniert: VFD.Berlin-Brandenburg@gmx.de

Notiz:

Text und Fotos: Nina Binder; im Bild: Birgit Groth und Anwar